Project: Better Life – Veränder dein Leben

Project: Better Life – Veränder dein Leben

Ein besseres Leben, eine höhere Lebensqualität, weniger Stress, mehr Glück, Gesundheit und Zufriedenheit – das klingt gut? Ist es auch! Wir alle streben nach einem erfüllenden Leben, tun selbst aber viel zu selten etwas dafür, dass dies auch Realität wird. Alte Gewohnheiten begleiten uns viel zu lang, wir verändern zu wenig, sind unzufrieden und reden uns ein, dass wir das alles nicht in der Hand haben – damit ist jetzt Schluss! Ich möchte aus diesem Tun ausbrechen und einiges in meinem Leben verändern. Dass das ein Großprojekt wird, keine Frage. Aber an was lohnt es sich sonst über einen längeren Zeitraum zu arbeiten, wenn nicht am eigenen Leben?

If I live every day the same way i did today, what kind of future would that create?

Ich nehme dich mit auf diese Reise und freue mich umso mehr, wenn du sie nicht nur verfolgst, sondern auch mitmachst – egal, in welchem Umfang. Es muss nicht immer gleich das große Ganze sein, einen Anfang macht man auch mit einer einzelnen Änderung, die sich langfristig auszahlen kann. Gewohnheiten kann man Schritt für Schritt ändern – oder eben gleich ganz rabiat.

 

Mira Vellichor - Project: Better Life

 

Gewohnheiten ändern – Schritt für Schritt

Immer wieder stellt man in einer Hinsicht fest, dass man eine Gewohnheit hat, die nicht gut ist – für das eigene Wohlbefinden, für die eigene Produktivität, für die eigenen Ziele oder ähnliches. Der Gedanke daran geht aber meist wieder recht schnell verloren. Ich habe deshalb ein paar Baustellen gesammelt, die wahrscheinlich jeder kennt oder die jeder schon einmal angehen wollte. Und die auch für mich absolut relevant sind! Deshalb landen sie auf meiner “Better Life”-Liste.

Bevor du dich fragst: Nein, die aufgeführten Punkte werde ich nicht alle gleichzeitig angehen. Das würde uns als Mensch auch weitgehend überfordern – stell dir nur mal vor, du beginnst direkt, an allen zu arbeiten. Vermutlich schwindet die Motivation dann schneller, als du Better Life sagen kannst. Gewohnheiten ändern soll Spaß machen, nicht in Stress ausarten. Du kannst es daher eher als Backlog, als Ideenspeicher, als ToDo-Liste sehen. Zum Start des Projektes möchte ich erst einmal alle relevanten Bereiche sammeln – und vielleicht hast du ja einen weiteren Vorschlag, der bisher in der Liste fehlt? (Falls ja – ab damit in die Kommentare!)

 

Und womit startest du?

Schlafen – bewusst und erholt

Nichts ist für unser Wohlbefinden und unsere Produktivität so wichtig wie guter Schlaf. Viel zu oft sind wir zu lang wach und einigen uns mit uns selbst darauf, dass es auch fünf Stunden Schlaf tun. Und dabei wissen wir: Das ist ganz und gar nicht gut. Vor allem nicht über einen längeren Zeitraum! Mein Vorhaben daher: Eine Schlafroutine entwickeln. Keine feste Schlafenszeit, da das Leben damit ja viel zu oft kollidiert – aber: Gewissenhaft darauf achten, dass es ausreichend Schlaf ist und der Körper die Ruhe bekommt, die er benötigt.

Guter Schlaf heißt für mich auch: Das Handy aus dem Schlafzimmer verbannen! Das Display soll nicht das erste und letzte sein, das ich an einem Tag sehe. Einen altmodischen Wecker habe ich mich schon gekauft – denn das ist meist das Argument, was jemanden davon abhält, das Handy zu verbannen: “Es ist doch mein Wecker!” – ab jetzt nicht mehr. (:

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

Digital Detox – geh mal offline

Das führt uns direkt zum nächsten Punkt, dem wir auch schon alle viel zu oft begegnet sind: Das Handy öfter mal weglegen. Auch ich verbringe am Tag viel zu viel Zeit am Handy, auf Instagram, bei Facebook. Und das, obwohl wir ganz genau wissen, dass wir nichts dramatisch wichtiges verpassen, wenn wir einfach mal zwei Stunden offline sind. Darum geht es mir bei diesem Punkt: Gewissenhaft Auszeiten schaffen. Man kann ganz klein anfangen und das Handy einfach mal im Flur liegen lassen, wenn man abends isst, Musik einfach mal über ein anderes Gerät hören oder das Handy ganz bewusst mal eine Stunde am Tag in den Flugmodus zu setzen oder ganz auszuschalten.

Zu Beginn ist das ungewohnt und man merkt tatsächlich, wie man evtl. sogar etwas unruhig wird, weil das Telefon ja normalerweise immer mal einen Ton von sich gibt. Aber auch das ist letztendlich nur eines: Eine Gewohnheit, die sich schnell ändern lässt.

 

Bewegung – 10.000 Schritte, kein Problem!

Empfohlen werden mindestens 10.000 Schritte am Tag. Viele von uns besitzen einen Fitnesstracker, Schrittzähler oder eine Smartwatch, die das leicht überprüfen kann. Ich schaffe die 10.000 Schritte nur äußerst selten und werde dafür von vielen belächelt, die täglich mehr als 15.000 laufen. Dass dahinter unterschiedliche Gewohnheiten und ein unterschiedlicher Alltag stecken, bedenken diese Menschen nur zu selten. Die 10k möchte ich also gern häufiger auf meiner Watch sehen – nur für mich. Nicht für die anderen. Auch hier ist es jedoch einfacher, erst klein zu starten.

Mein Ziel: 3x die Woche die 10k knacken. Klingt doch eigentlich ganz machbar, oder? Und noch leichter wird das, wenn man sich ohnehin bewegt. Da auch mehr Training auf meiner Wunschliste steht, hänge ich die 3x direkt noch daneben. Also: 3x die Woche Workouts, die vielleicht sogar auf die 10k einzahlen.

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

Lesen – und dabei Stress abbauen

Dass wir uns leider viel zu selten die Zeit zum lesen nehmen, habe ich hier schon häufiger thematisiert. Auch mir fällt immer wieder auf, dass ich genau das je nach Stresslevel im Alltag und Job gern mal schleifen lasse. Wir lassen uns dann viel lieber vom Fernseher berieseln, als unseren Kopf weiter zu beanspruchen. Dabei ist schon lange bewiesen, dass Lesen Stress reduziert und die Stimmung verbessert! (Mehr dazu könnt ihr z.B. hier bei der Huffington Post lesen) Würden wir uns mehr Zeit zum Lesen nehmen, könnten wir problemlos ein Buch pro Woche lesen.

Das ist als Ziel für den Anfang aber doch etwas zu hoch gesteckt. 2x die Woche 30min lesen klingt doch schon viel besser und machbarer, oder? Früher hatte ich die Gewohnheit, jeden Abend vor dem Schlafengehen zu lesen, die ich jedoch irgendwann verloren habe. Auch da möchte ich gern wieder hin, 10-15 Minuten sind dann auch ausreichend. Und falls dir aktuell noch Lesestoff fehlt, schau gern in meine monatlichen Lesetipps.

 

Konsum – weniger ist mehr

Auf den Punkt habt ihr vielleicht sogar schon gewartet – der gute, alte Konsum. Insbesondere in der Social Media Welt dreht es sich quasi nur noch darum – Konsum, Konsum, Konsum. Schneller, höher, weiter. Mehr Produkte, mehr PR-Samples, mehr mehr mehr. Auch im Privatleben stellen wir häufig fest: Wir haben einfach zuviel Zeug! Und das aus einem einfachen Grund: Wir kaufen, ohne dafür etwas abzugeben und auszusortieren. Materieller Besitz macht nicht glücklich. Das habe auch ich schon oft feststellen müssen. Und arbeite dem jetzt entgegen mit einem kleinen Grundsatz, den ich bei Desirée gelesen habe:

“Mit meinem Wunsch nach dem “Weniger ist mehr” habe ich beschlossen, mir nur noch Dinge zu kaufen, die ich besonders finde und sorgfältig ausgewählt habe.” (theycalledmeida)

Damit fallen sowohl Impulskäufe als auch unüberlegte Käufe weg. Und auch die von Dingen, die man schon in Hülle und Fülle zuhause hat. Früher habe ich z.B. ganz besonders gern Duschgele gehortet – weil es so viele tolle Limited Editions gab, die es ja irgendwann nicht mehr zu kaufen gibt. Heute schüttle ich darüber bereits energisch den Kopf. Unnötig!

 

Sparen – Kleinvieh macht auch Mist

Wer weniger sinnlos konsumiert, hat mehr von seinem Geld. Das ist einfach nur logisch und eröffnet gleichzeitig viel mehr Möglichkeiten – denn häufig scheitern z.B. unsere Träume am Finanziellen. Die Traumreise, seit der du seit Jahren träumst, hättest du dir vielleicht schon lange leisten können, wenn du weniger bei H&M, DM und Co. shoppen gehst, weil dir langweilig ist, um den achten Kuschelpullover und den dritten roten Lippenstift zu kaufen. Ich habe in der Küche ein Glas für Kleingeld stehen, in dem all die kleinen Münzen landen, die meine Tasche nur immer schwerer werden lassen.

Meine neue Regel: Ich gebe keine 2€ Münze und keinen 5€ Schein aus. Immer, wenn eins davon in meiner Geldbörse landet, wandert es zuhause direkt in mein Sparschwein. Denn: Kleinvieh macht auch Mist. Klein anfangen, größer werden!

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

Ausmisten – sich von Dingen trennen

Viel Krempel belastet die Seele – auch das ist keine neue Erkenntnis. Mich ereilt mindestens einmal im Jahr dieses Gefühl, dass mich zuhause alles nervt, weil überall Kram herumliegt, ich viel zu viel von allem habe und einfach nicht mehr weiß, wohin damit. Es ist Zeit auszumisten! Das ist einer der für mich wichtigsten Punkte – sich ganz bewusst von Dingen trennen, die einen nicht glücklich machen. Du kennst sicher dieses befreiende Gefühl, das man hat, wenn man Sachen abgegeben hat, oder? Allein dieses Gefühl ist Grund genug, sein Hab und Gut mal durchzuschauen und bei jedem Teil zu hinterfragen, wieso man es eigentlich noch besitzt und ob es irgendeinen Wert für einen selbst hat. Falls nicht? Weg damit! Irgendjemand anders kann es vielleicht besser gebrauchen als du. Wirf es deshalb nicht einfach weg.

Mein Vorgehen: Raum für Raum ausmisten. Strukturiert vorgehen. Zwischendurch immer mal 10 Minuten investieren, als gleich einen ganzen Samstag dafür zu opfern. Auch das macht das ganze angenehmer und unterstützt das Formen der Gewohnheit.

 

Danke – Dankbarkeit tut niemandem weh

Wann hast du das letzte Mal danke gesagt? Nicht einfach nur aus Höflichkeit, sondern aus tiefstem Herzen? Weil jemand etwas für dich getan hat, das dir wirklich weitergeholfen oder dich berührt hat? Wir sagen viel zu selten danke. Das aufrichtige Danke. Das wir wirklich so meinen. Deshalb: Augen öffnen für die Momente, in denen es nötig und angebracht ist! Sag häufiger danke – wenn du es auch so meinst. Das schärft gleichzeitig die Sinne für diese besonderen Momente, das Tun der anderen und trägt gleichzeitig zum Wohl anderer bei – denn jeder freut sich über ein ehrliches, aufrichtiges danke. Du doch auch, richtig?

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

Aufschieben – Eat the frog

Dinge, die wir nicht tun wollen, bleiben liegen. Immer. Weil wir sie vor uns her schieben. Dabei ist das gedanklicher Ballast – den wir recht schnell los werden können, wenn wir Dinge nur einfach direkt umsetzen. “Eat the frog!” heißt das bekannte Prinzip, in dem es darum geht, die ungeliebten Dinge zu Beginn eines Tages zu erledigen, was wirklich mehr als sinnvoll ist. Dinge heute tun – und nicht mehr morgen. Und dadurch den Kopf frei bekommen. Klingt doch gut, oder?

 

Comfort Zone – sich endlich trauen

Die Comfort Zone ist bequem, heimelig und deshalb auch so verlockend für viele – mich eingeschlossen! Am liebsten halten wir uns einfach in bekannten Gefilden auf, tun Dinge, die wir können und gehen somit kein Risiko ein. Neue Dinge wagen, über den eigenen Schatten springen, etwas riskieren – das klingt aufregend, aber auch abschreckend. Die Comfort Zone steht vor allem für alte Gewohnheiten – und an denen arbeiten wir ab sofort! Verlasse ganz bewusst deine Comfort Zone – und suche dir für jede Woche eine kleine Challenge, die dich wirklich herausfordert.

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

Der Anfang ist gemacht

Die Entscheidung für eine Veränderung ist der wichtigste Schritt. Um neue Gewohnheiten langfristig aufzubauen, ist Fokus enorm wichtig. Wie oben bereits erwähnt: Startet man an zu vielen verschiedenen Stellen gleichzeitig, verliert man möglicherweise recht bald die Motivation, da hier tatsächlich Stress aufkommt – dem wir ja eigentlich entgegenwirken möchten. Such dir gezielt Baustellen aus und geh sie langsam nacheinander an. Eine Gewohnheit sitzt und wurde verinnerlicht? Zeit für die nächste! Step by Step kommt man effektiv ans Ziel.

Genau das werde ich ab sofort tun – Schritt für Schritt neue Gewohnheiten aufbauen, alte verändern. Und davon wirst du hier natürlich lesen. Du bist natürlich auch herzlich dazu eingeladen, deine eigene Liste zu erstellen oder Dinge für dich zu extrahieren. Mach gern auf deinem eigenen Blog mit und verweise auf das Projekt, ich verlinke gern in den kommenden Better Life Blogposts darauf.

 

 

Was würdest du gern ändern, um dein Leben etwas zu verbessern? An was arbeitest du schon länger? Und wie gehst du Veränderungen an?

 

Mira Vellichor - Project Better Life

 

 

Photo by Paul on Unsplash

Photo by Matic Kozinc on Unsplash

Photo by Fabian Blank on Unsplash

Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

10 Kommentare

  1. März 23, 2018 / 7:23 pm

    Das ist ein wirklich tolles Vorhaben! Ich finde es immer gut, wenn man sich ab und zu schlechte Angewohnheiten vor Augen führt und dann bewusst daran arbeiten möchte. Ich kann fast alle deine Punkte so unterschreiben. 🙂

  2. März 24, 2018 / 3:32 pm

    Ich habe mir eine Zeit lang jeden Morgen 3 Tagesziele gesetzt. Diese habe ich schriftlich notiert und witzigerweise habe ich dann, ohne auf den Zettel zu schauen, diese verfolgt bzw. mir diese tagsüber immer wieder mal ins Bewusstsein gerufen. Darunter war z.B. auch oft ein Buch lesen. Denn dafür nehme ich mir im Alltag oft viel zu wenig Zeit. Ich weiß eigentlich gar nicht, wieso ich diese Morgenroutine wieder aufgegeben habe. Werde gleich morgen wieder damit starten. 🙂
    Danke für die Denkanstöße!
    Liebe Grüße
    Julie

  3. März 24, 2018 / 4:35 pm

    Ich bin gespannt ob Du es schaffst 😊

  4. März 24, 2018 / 7:15 pm

    Toller Blogbeitrag! Out of the comfortzone finde ich ein wichtiges Thema, denn oft träumt man viel zu lange von etwas und traut sich nicht es umzusetzten. Weil man in seiner Gewohnheit festhängt oder sich zuviel Gedanken macht was andere denken.

    Danke für deinen Denkanstoß!

    Liebe Grüße,
    Isabel von Isabelciel.com

  5. März 25, 2018 / 8:28 am

    Was für tolle Tipps, liebe Mira 🙂
    Ich muss auch etwas mehr auf mich achten.
    Mir kommt es oft so vor, als würde die Welt einfach ohne mit weitermachen.
    Dein Beitrag ist richtig klasse, Danke dafür! 🙂

    Wishes, Kat

  6. März 25, 2018 / 2:22 pm

    Hallo Mira,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag und die Motivation auch den ersten Schritt zu machen 🙂

    Viele Grüße
    Isa

  7. März 26, 2018 / 2:58 pm

    Ein toller Beitrag. Vor allem das mit dem digital detox sollte ich öfter mal berücksichtigen. LG Anke

  8. März 28, 2018 / 1:43 pm

    Hier fühle ich mich sehr wohl auf Deiner Seite und werde öfter vorbeikommen. Viele Dinge, die Du aufzählst setze ich um. Schöne Idee auch Dein Aufruf eine eigene Liste zu machen. Ich gebe Dir Bescheid:-)

  9. April 12, 2018 / 12:14 pm

    Sehr inspirierend, vielen Dank für diesen Text. Ich selbst habe schon angefangen, indem ich mir einen Schrittzähler gekauft habe und täglich meine 10000 Schritte anpeile.
    Ich freue mich, dich auf deinem Weg zu begleiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.