Die Papageieninsel – oder Von der Kunst, sich selbst zu finden (Kurzrezension)

Die Papageieninsel: Foto des Buches mit Deko
Rezension (Anzeige): Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Rezension ist spoilerfrei.

Es gibt Bücher, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Dieses hier war für mich so eins – ich hab den Klappentext gelesen und es dann aber erstmal nur auf meiner Merkliste gespeichert. Als es ankam, war es dann aber innerhalb kürzester Zeit gelesen. Aber: Worum geht’s überhaupt?

„Hannah muss ungefähr acht Jahre gewesen sein, da waren sie plötzlich da. An dem kleinen Haken an der Decke über ihrem Bett hatte man die beiden Papageien aus Stoff aufgehängt. Wenn sie nicht schlafen konnte, sprach sie mit ihnen und Coco und Lora gaben Antworten auf all ihre Fragen.“

Lange hatte sie nicht mehr an sie gedacht. Doch als sie nun als junge, aufstrebende Frau zur Fortbildung auf eine kleine Mittelmeerinsel geschickt wird, warten ungeahnte Herausforderungen auf sie. Und auf einmal sind sie wieder da, ihre zwei Papageien aus der Kindheit und helfen ihr, inmitten großer Selbstzweifel, Misstrauen und Leistungsdruck einen Weg zu finden, der sie frei werden lässt.“ (Quelle: Random House)

Das Buch nimmt einen mit auf Hannahs Reise in einen neuen Job. Völlig Feuer und Flamme wartet Hannah auf den Beginn der neuen Tätigkeit – die am Ende so ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Als Leser ist man erstmal auch ziemlich irritiert, denn der Schreibstil und die Erzählung lassen erstmal sehr viel im Unklaren und wecken die eigene Neugier. Was hat es mit der Insel, auf der Hannah ihre neue Stelle beginnt, auf sich und welche Aufgabe haben die weiteren Protagonisten vor Ort inne? Man tappt erstmal ziemlich lang im Dunkeln, was die Geschichte aber wirklich spannend macht, denn: Man möchte wissen, was Sache ist! Genau so geht es Hannah.

Stück für Stück setzt sich dann ein besseres Bild zusammen – und man selbst erfasst, worum es in dem Buch eigentlich geht. Um das ganze nicht zu spoilern, lasse ich diesen Punkt hier aus, aber soviel sei verraten: Das eigentliche Thema des Buches ist ein hochaktuelles, gesellschaftliches Thema rund um Leistungsdruck, die eigene Unfähigkeit, einfach mal zu entspannen und unseren Alltag.

Das Buch ist mit 208 Seiten recht kurz und ist aufgrund dessen sowie des einfachen Schreibstils und der kurzen Kapitel auch für Gelegenheitsleser geeignet.

Ein wundervolles Buch, das ich absolut weiterempfehle – das war eine schöne, kleine Lesereise auf die mysteriöse Insel!

 

 

 

Rezension (Anzeige): Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Rezension ist spoilerfrei.

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